Die "gute" Policey im Reichskreis - Band VI

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WKR B09

ISBN 978-3-940804-04-4

Band VI
Policeyordnungen in den fränkischen Hochstiften Bamberg, Eichstätt und Würzburg

herausgegeben von Wolfgang Wüst
redaktionelle Mitarbeit Regina Hindelang

2013. Festeinband
672 Seiten, diverse Abbildungen

VK 58,00 EUR

Abbildungen auf dem Umschlag

Der sechste Band zur „guten“ Policey vereint eine große Auswahl interessanter, wissenschaftlich edierter Quellen. Im Mittelpunkt stehen die kirchlich-geistlichen Belange, insbesondere das landesherrliche Policeyregiment der Bischöfe und Domkapitulare, des Stiftsadels und ihrer zahllosen Fürstendiener. Die ausgewählten Ordnungen – insgesamt 79 Dokumente – spiegeln in dichter und quellennaher Beschreibung die frühneuzeitliche Lebenswelt in den drei fränkischen Hochstiften Bamberg, Eichstätt und Würzburg wider. Die Themenbereiche reichen von der „Heiligung“ der Sonn- und Feiertage, über Bettler- und Almosenordnungen, Trauer- und Leichenregelungen, Handwerks- und Zunftverfügungen bis zum Tabakkonsum, zur Lotterie und zum Glücksspiel. Der räumliche Schwerpunkt der Edition liegt bei den fränkischen Bistümern beziehungsweise in deren zugehörigen Hochstiften. Der regionale Blick ist bewusst gewählt, um die dort längst verlorenen Welten der Frühen Neuzeit sichtbar zu machen. Die Vielfalt der in den Ordnungen aufgeschlüsselten Lebensbereiche ermöglicht am Ende einen eindrucksvollen Blick hinter die Kulissen einer „großen“ Geschichte.

Bereits in dieser Reihe erschienen (Akademie Verlag, Berlin):
Band I: Der Schwäbische Reichskreis (ISBN 978-3-05-003415-7)
Band II: Der Fränkische Reichskreis (ISBN 978-3-05-003651-9)
Band III: Der Bayerische Reichskreis und die Oberpfalz (ISBN 978-3-05-003769-1)
Band IV: Die lokale Policey (ISBN 978-3-05-004396-8)

WiKommVerlag, Stegaurach
Band V: Die "gute" Policey im Reichskreis (ISBN 978-3-940804-03-7)
Policeyordnungen in den Markgraftümern Ansbach und Kulmbach-Bayreuth

Über den Herausgeber: Prof. Dr. Wolfgang Wüst ist seit 2000 Inhaber des Lehrstuhls für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsgebiete liegen im Bereich der Kultur- und Landesgeschichte vom Mittelalter bis zur Moderne.

Vorwort
Einleitung
Editionsprinzipien
Quellenteil

1    Amt, Hof und Verwaltung
1 Otto Spälter: (Bamberger Hofordnung) (Bamberg) [1506]
2 Frank Schmauser: Policey-ordnung in der stadt Eÿckstädt (Eichstätt) [1524]
3 Caroline Kochherr: (Policeyordnung unter Bischof Marquard II.) (Eichstätt) [1658]
4 Hans-Martin Kühl: Hohe Landsherrliche Bambergische Verordnung (Bamberg) [8.5.1700]
5 Hendriekje Schelten: Die Amtsbothen, und deren Verrichtungen, auch der Beamten hiebey habende Obliegenheit betreffend (Würzburg) [28.5.1732]
6 Hans-Martin Kühl: Die Protocollirung der zwischen Christen und Juden vorgehenden Contracten betreffend (Würzburg) [26.4.1742]

2    Kirche und Konfession
7 Detlef Kühl: Die Heiligung der Sonn- und Feiertaegen betreffend (Würzburg) [21.2.1579]
8 Frank Schmauser: Die weltlichen Beamten sollen den Pfarrern in Verwaltung der geistlichen Gueter und Einkuenfte hilfreichen Beystand leisten (Würzburg) [22.3.1686]
9 Anne-Kathrein Jung: Das Bauwesen der Kirchen und Pfarrhaeuser, auch Abhoerung der Gotteshaus- und milder Stiftungs Rechnungen betreffend (Würzburg) [11.4.1687]
10 Detlef Kühl: Anordnung des bestaendigen Gottesdienst in der Stadt Wirzburg (Würzburg) [30.11.1690]
11 Alexander Estel: Kirchenordnung fuer das Hochstift und Bistum Wirzburg (Würzburg) [30.7.1693]
12 Friedhelm Gleiß: Abschaffung der bey Empfangung des H[eiligen] Sacraments der Firmung eingeschlichenen Unordnungen und Misbraeuche (Würzburg) [6.2.1700]
13 Detlef Kühl: Die Erzbruderschaft Corporis Christi, und Anordnung der ewigen Anbethung betreffend (Würzburg) [14.12.1736]
14 Friedhelm Gleiß: Die Beichtvaetter der Klosterfrauen betreffend(Würzburg) [20.4.1750]
15 Detlef Kühl: Die in den Landortschaften zu haltenden christlichen Lehren, Processionen und Sommerschulen betreffend (Würzburg) [7.7.1752]
16 Anne-Kathrein Jung: Pfarreygueter und Gebaeude sollen jederzeit in gutem Stand unterhalten werden (Würzburg) [29.11.1765]
17 Jonas Geißler: Die Verlegung verschiedener Feyertaege betreffend (Würzburg) [1.3.1770]
18 Caroline Kochherr: Die Heiligung der angeordneten Sonn- und Feyertaege betreffend (Würzburg) [14.3.1770]
19 Regina Hindelang: [Visitations-]verordnung (Würzburg) [1.8.1783]

3     Reichskreis und Landstände
20 Regina Hindelang: Policey-verordnung (Würzburg)[ca. 1524]
21 Daniel Goltz: Abschaffung verschiedener bey dem Landausschuß eingerissenen Unordnungen und Excessen (Würzburg) [1.1.1702]
22 Marina Heller: (Streifordnung) (Würzburg) [26.8.1702]
23 Bianca Färber: Des Loeblichen Fraenkischen Creises anderweit verneuert- und geschaerftes POENAL PATENT, wider Das Diebs- Raeuberisch - Ziegeuner- Jaunerisch- Herrenloses und anderes Bettel-Gesind (Bamberg) [7.11.1748]
24 Jonas Geißler: Instruction fuer die auf das Landstreicher- und Diebsgesind zum Streifen commandiret werdenden Husaren (Würzburg) [10.5.1754]
25 Tobias Riedl: Conclusum des loeblichen fraenkischen Kreises (Würzburg) [1772]

4      Energie, Handel und Wirtschaft
26 Wolfgang Wüst: Herbst-Instruction (Weinbau-, Weinlese- und Verkaufsordnung) (Würzburg) [10.10.1698]
27 Marina Heller: (Hausiererordnung) Auslaendische Kraemer, Korbtraeger und Landstreicher, auch unschutzbare Juden sollen außer Meß- und Jahrmarckts-Zeiten in hochfuerstl[ichen] wirzburgischen Landen nicht hausiren (Würzburg) [13.5.1699]
28 Hendriekje Schelten: Die auslaendischen Citronen- und Pomeranzen-Kraemer sollen außer Meß- und Jahrmarkts-Zeiten in hochfuerstl[ichen] wuerzburgischen Landen nicht hausiren (Würzburg) [6.6.1699]
29 Frank Schmauser: Instruction und Ordnung, wie es mit den Mehl-Accis und Waaggeld, auch Einbringung der Fruechten und des Mehls in die Stadtwaag gehalten werden solle (Würzburg) [6.6.1725]
30 Marina Heller: (Tabakordnung) (Würzburg) [21.4.1738]
31 Wolfgang Wüst: (Würzburger Energie- und Brennholz-Ordnung)(Würzburg) [31.3.1740]
32 Detlef Kühl: (Fruchtsperre) (Würzburg) [3.12.1740]
33 Wolfgang Wüst: (Würzburger Handels-, Hausierer- und Landfahrer-Ordnung) (Würzburg) [8.1.1742]
34 Marina Heller: (Tabakordnung) (Würzburg) [10.4.1747]
35 Hendriekje Schelten: Getreidmaerkte und Fruchthandel in der Stadt Wirzburg betreffend (Würzburg) [10.9.1753]
36 Wolfgang Wüst: (Würzburger Handelsordnung) (Würzburg) [11.9.1770]
37 Bianca Färber: (Eichstätter Viehmarktordnung) (Eichstätt)[31.1.1787]
38 Wolfgang Wüst: (Würzburger Fluss- und Wasserordnung am Main)(Würzburg) [12.1.1789]

5        Bildung, Gesellschaft und Soziales
5.1        Ehe, Geburt, Tod und Nachlass
39 Dominik Leugering: (Erbordnung) (Bamberg) [20.6.1681]
40 Sabrina Grünewald: Die zusamm heyrathen wollende Personen sollen nicht kopuliert werden, wann sie nicht wenigstens 200 Gulden fraenkisch an Vermoegen zusammen bringen (Würzburg) [21.1.1732]
41 Tobias Riedl: Hochfuerstlich Wirtzburgische Hebammen-Ordnung (Würzburg) [1739]
42 Anne-Kathrein Jung: Leich- und Trauerordnung (Würzburg)[7.7.1747]
43 Wolfgang Wüst: Trauer-Ordnung (Eichstätt) [8.4.1789]

5.2        Universität und Schule
44 Alexander Estel: Ordnung der hochfuerstl[ichen] wirzburgischen Universitaet (Würzburg) [21.7.1743]
45 Tobias Riedl: Verbesserung der Schul- und Lehranstalten (Würzburg) [13.9.1782]
46 Tobias Riedl: (Schulsachen) (Würzburg) [15.5.1793]

5.3        Zunftordnungen und Arbeit
47 Wolfgang Stephan: Handwercks-ordnung der färber zu Spalt (Eichstätt) [ca. 1452]
48 Friedhelm Gleiß: Müll-ordnung (Eichstätt) [13.3.1627]
49 Werner Herdegen: Verboth des unprobmaeßigen Zinns, auch der Zinngießer-Handwerk durch fremde Stuempler und Stoehrer beschehenden Eingriffe (Würzburg) [2.4.1686]
50 Werner Herdegen: Verboth der dem Weißgerber-Handwerk durch Stuempler und Stoehrer, auch Juden und fremde Hausirer beschehenden Eingriffe (Würzburg) [19.6.1699]
51 Werner Herdegen: Verboth des Gewehr- und Degentragens fuer die Handwerker und andere dergleichen Leute, denen es nicht geb4uehret (Würzburg) [30.6.1699]
52 Daniel Goltz: (Zunftordnungserweiterung) Beamte sollen die Struempf- und  Hosenstricker nach der unterm 9. Octobris 1713 ertheilten Zunftordnung schuetzen (Würzburg) [15.9.1714]
53 Wolfgang Stephan: Ordnung deren klein- und großuhrmacheren (Bamberg) [1.7.1745]
54 Marina Heller: Zunfft-ordnung, der schlosser, nagelschmied, büchßenund windenmacher im ambt Karlstadt, Veitshöchheimb, und anderen benachbarten orthen (Würzburg) [20.4.1787]
55 Regina Hindelang: (Gesindeordnung) (Würzburg) [15.2.1789]

5.4        Freizeit und Vergnügungen
56 Daniel Goltz: Verboth der 9rgerlichen Fastnachtsspiele und Mummereyen, auch Fasten-Lustbarkeiten (Würzburg) [21.11.1715]
57 Marina Heller: Die sonn- und feyert9glichen Wirtshaus-Lustbarkeiten betr[effend] (Würzburg) [22.11.1720]
58 Dominik Leugering: (Wirtshäuser und Glückspiel betreffend) (Bamberg) [27.1.1761]
59 Melanie Wager: Taenze und offentliche Lustbarkeiten an Sonn- und Feyertaegen betreffend (Würzburg) [18.6.1765]
60 Dominik Leugering: (Gegen Lotterie und Glückspiel) (Bamberg) [22.5.1769]
61 Regina Hindelang: Ball-Ordnung (Würzburg) [25.1.1803]

5.5        Diebstahl
62 Magdalena Prechsl: Verboth der Wildprets-Dibereyen und Weidwerks-Eingriffe (Würzburg) [1.4.1636]
63 Daniel Goltz: Bestrafung der Trauben-Diebereyen (Würzburg) [16.9.1676]
64 Hans-Martin Kühl: Bestrafung der Wildprets-Diebereyen (Würzburg) [1.8.1678]
65 Magdalena Prechsl: Verboth und Bestrafung der Baeum-Beschaedigungen (Würzburg) [15.4.1679]
66 Dominik Leugering: Wald- und Forst-Ordnung, Fuer die Bambergischen Obrist- und Ober-Jaegere, auch Forstmeistere, Forst-Knecht- und Bediente (Bamberg) [21.11.1733]

5.6        Bettel
67 Dominik Leugering: (Bettlerordnung) (Bamberg) [8.5.1548]
68 Bianca Färber: (Bettelordnung) (Eichstätt) [30.8.1670]
69 Sabrina Grünewald: Das Allmosen Sammeln und unmaeßige Betteln in der Stadt Wirzburg betreffend (Würzburg) [15.3.1676]
70 Marina Heller: (Falsche Almosenordnung) (Würzburg) [18.9.1739]

5.7        Feuer
71 Magdalena Prechsl: Vernewerte Bambergische Fewer-Ordnung (Bamberg) [30.7.1683]
72 Dominik Leugering: Verneuerte Bambergische Feuer-Ordnung (Bamberg) [14.2.1724]

6        Gesundheit und Seuchenprävention
73 Bettina Lindner: Mittel gegen den Zungenkrebs des Hornviehes (Würzburg) [14.9.1786]
74 Bettina Lindner: Die Landphysici sollen jaehrlich ueber den Zustand der Pocken, und wie viele daran gestorben, berichten (Würzburg) [26.6.1797]
75 Bettina Lindner: Die allgemeine Kreisverordnung wegen der Hornviehseuche betreffend (Würzburg) [23.9.1797]

7        Dorfgemeinschaften
76 Wolfgang Stephan: [Dorfordnungen] Aurach (Eichstätt) [ca. 16. Jh.]
77 Wolfgang Stephan: [Dorfordnungen] Weinberg (Eichstätt) [1433 und ca. 1. Hälfte 15. Jh.]
78 Franz Machilek: Die Kleukheimer Dorfordnung (Bamberg) [26.6.1577 und 29.6.1617]
79 Ingeborg Fuhrmann-Hoffmann: Die Ebensfelder Dorf- und Gemeinde-ordnung (Bamberg) [1590]

Quellenverzeichnis
Literaturverzeichnis
Glossar
Orts- und Personenregister
Sachregister
Verzeichnis der Bearbeiter
Abbildungsverzeichnis

   Am traditionsreichen landeshistorischen Lehrstuhl der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hatte eine auf Editionen gestützte Kulturgeschichte, wie sie gerade über Policeyordnungen erschlossen und illustriert werden kann, schon immer Konjunktur. Methodisch gesehen ist sie ein Spiegelbild fein gegliederter fränkischer Territorialität. Politische und dynastische Strukturen konnten in einem territorium non clausum nie die ausschließlichen Wegbereiter historischer Betrachtung sein. Die vielherrige politische Landschaft Süddeutschlands vor dem Napoleonischen Zeitalter – dies gilt neben Franken gleichermaßen aber auch für Schwaben und die Oberpfalz – bietet ein ideales Terrain, um beispielsweise prägende Gesetzesinhalte und normative Leitlinien für menschliches Handeln in Forschung und Lehre weiter zu vertiefen. Dabei gilt es, konsequent den typischen regionalen Merkmalen zu folgen, um landeshistorischen Projekten unserer Tage in einer global veränderten und zugleich kaum noch diversifizierten Bildungslandschaft ihren Stellenwert zu sichern. Eine editionsgesteuerte Analyse grenzüberschreitender Vorschriften, Mandate und Gesetze als Normenmodell für die Lebenswelt unserer Vorfahren, das im Staaten- oder Städteverband, in informellen Interessensgemeinschaften, in Friedensbündnissen, in Zünften, im örtlichen Kulturkreis oder eben im Reichkreis präziser und effektiver umgesetzt wurde als im machiavellistischen Machtstaat, bietet Chancen, gerade die politische Ohnmacht kleinräumiger Herrschaft kulturell zu relativieren. Es braucht dann nicht den Exkurs in die Wirtschaftsgeschichte und den verklärten Blick auf eine Neue Institutionen-Ökonomik (NIÖ), um die gegebene territoriale Konkurrenzsituation als Chance für die Forschung zu sehen. Eine an weitläufige Normenentwicklungen angebundene Kleinheit erfährt so nicht nur eine eigenständige Größe, sondern ihr kommt eine neue, flexible und zugleich grenzüberschreitende Variabilität zu.

   Trotzdem galt es erneut gegenüber den grenzüberschreitenden Perspektiven, wie sie in den ersten Bänden unseres Quellenwerks vorgestellt wurden, die territorialen Muster im Entwicklungsprozess „guter Policey“ an repräsentativen Beispielen zu überprüfen. Hierfür wählten wir die drei altfränkischen Hochstifte Eichstätt, Bamberg und Würzburg. Der sechste Band unserer Reihe „Die ‚gute‘ Policey im Reichskreis“ fügt sich ein in die Reihe wichtiger Neuerscheinungen zu den bisher in der Forschung ebenso unterschätzten wie unterrepräsentierten geistlichen Territorien, Höfen und Residenzen. Gegenüber dem fünften Band veränderte sich die Perspektive hin zum geistlichen Fürstenland der frühen Neuzeit. Ein direkter und quellenorientierter Vergleich der vorgestellten süddeutschen Fürstbistümer mit den weltlich strukturierten Markgraftümern der Hohenzollern in ihren Landesteilen Ansbach (Unterland) und Kulmbach-Bayreuth (Oberland) kann jetzt vollzogen werden. Ebenso hebt sich die territoriale Perspektive dieses sechsten Bandes ab von der im vierten Band untersuchten kleinräumigen Sichtweise lokaler Policey, wie sie sich in ländlichen Rechtsquellen und Dorfordnungen Mittelfrankens manifestierte.

   Es ist mir eine angenehme Pflicht, allen denen zu danken, die unser Editionsprojekt „Policeyordnungen in den fränkischen Hochstiften Bamberg, Eichstätt und Würzburg“ logistisch und finanziell unterstützt haben. Die Kosten für Recherchen, Redaktion und Drucklegung wurden finanziell gefördert durch die Staedtler-Stiftung in Nürnberg, die Unterfränkische Kulturstiftung in Würzburg, das Erzbistum Bamberg, das Bistum Eichstätt und die Diözese Würzburg.

   Mein herzlicher Dank richtet sich an Frau Regina Hindelang M.A. in Erlangen, die ihre reiche Editionserfahrung einbrachte und das zeitaufwändige Lektorat des Bandes engagiert übernahm. Tobias Riedl M.A., seit 2012 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl, förderte das große Projekt ebenfalls seit Beginn in zuverlässiger und vielfältiger Weise, logistisch und inhaltlich. Ferner danke ich Bianca Färber, Caroline Kochherr, Magdalena Prechsl B.A., Dominik Leugering M.A., Marina Heller M.A., Christina Reif, Nicole Riedel und Sabine Kummerer. Sie alle führten vorbereitende Quellenrecherchen durch, erstellten Glossare und Register und unterstützten laufende Redaktions- und Druckarbeiten in mannigfacher Weise.

   Editionen sind natürlich auf die Hilfe zahlreicher Archive und Bibliotheken angewiesen. Hier gilt es in erster Linie den beratenden Archivaren des höheren und des gehobenen Dienstes in den Staatsarchiven Bamberg, Nürnberg und Würzburg, in den Bistumsarchiven Eichstätt und Bamberg sowie im Stadtarchiv Bamberg zu danken. In der Universitätsbibliothek Erlangen wurde zudem allen unseren Bestellwünschen stets korrekt nachgegangen.

   Schließlich danke ich Frau Sigrid Strauß-Morawitzky in Stegaurach für die erneute zuvorkommende Buchbetreuung und die Aufnahme in das Programm des Wissenschaftlichen Kommissionsverlags sowie der Vier Türme GmbH, Benedict Press, in Kloster Münsterschwarzach für die schnelle und zuverlässige Ausführung des Drucks.

   Zuletzt bin ich allen Quellenbearbeiterinnen und Quellenbearbeitern – sie wurden im Verzeichnis der Bearbeiter alphabetisch gereiht – für die zeitnahe Abgabe ihrer Texte sehr verbunden; dies war schließlich der entscheidende Schlüssel zum Erfolg. Ich wünsche dem Band eine gute Aufnahme in Forschung und Lehre. Reizvoll wäre es sicherlich, die süddeutsche Quellenperspektive eines Tages um die Ordnungen ausgewählter Reichsstädte zu erweitern.

Wolfgang Wüst

ZRG: Karl Härter in: ZEITSCHRIFT DER SAVIGNY-STIFTUNG FÜR RECHTSGESCHICHTE, GERMANISTISCHE ABTEILUNG, 133. BAND, 2016, Seiten 658 bis 659,  BÖHLAU VERLAG GES.M.B.H. & CO.KG, WIEN KÖLN WEIMAR

ZHF: Iris von Dorn in  Zeitschrift für Historische Forschung 42 (2015) 4, Buchbesprechungen, Seiten 756 bis 758